Tulpen aus Amsterdam

Am Samstag war Tulpentag. Geplant war ein Ausflug mit Kindern und Kindeskindern zum Keukenhof in den Niederlanden. Damit wir rechtzeitig da sein konnten, reisten wir am Freitag schon an und übernachteten in der Nähe von Haarlem. Am Samstag ging es dann fröhlich auf Landstraßen – denn man wird auf dem Ticket schon vor der eventuellen Verkehrsdichte gewarnt- zum Keukenhof, dem angeblich schönsten Frühlingspark der Welt. Geöffnet hat dieser Park nur zwei Monate, April und Mai. Schon die Anfahrt stimmt auf die farbenfrohe Tulpenpracht ein.

Aber je näher wir kamen, umso langsamer ging es auch voran: der Ansturm war gewaltig. Naja, dachten wir noch, der Park ist halt beliebt und nicht sehr lange geöffnet, das wollen viele andere auch sehen, war zu erwarten. Und dieser Park ist wirklich wunderschön angelegt, Zwiebelblüher in allen Farben, Formen und Größen bilden Bänder, Muster, Beete: Diese Hyazinthe steht definitiv auf meinem Merkzettel für den Herbst! Und wem Menschenmassen nichts ausmachen, der kann hier wunderbare Stunden verleben und großartige Eindrücke sammeln.

ABER – und hier der Tipp für die Nicht-Herden-Tiere und Ich-will-lieber-allein-an-den-Tulpen-Schnupperern: geht da nicht am Wochenende hin. Nie. Never. Nooit. Nimmer. Und noch niemaliger am Tag der Blumenparade, deren Route am Keukenhof vorbei führt. Nie nie. Niemals nicht. Es sei denn, ihr seid so vereinsamt, dass es euch zu großen, zu unfassbar großen Menschenmengen zieht. Und ihr habt kein Problem mit Inkontinzenz oder schwacher Blase. Denn die Schlangen vor den Toiletten im Keukenhof sind lang. Sehr lang. Mit einem Kleinkind bitte schon mal prophylaktisch einreihen. Aber bitte keine Säuglinge, denn Wickelmöglichkeiten fanden wir keine. Leider habe ich auch nicht viele Bilder gemacht, denn erstens stand immer einer im Weg, und zweitens war ich zu sehr damit beschäftigt, nicht verloren zu gehen oder einen aus der Familie zu verlieren. Ich will den Besuch jetzt nicht schlechtreden, gar nicht. Denn dieser Park ist wirklich wunderschön. Nur das Drumherum -Anfahrt, Abfahrt, Klologistik etc.- schmälern das Erlebnis wirklich. Das nächste Mal mittwochs. Vielleicht.

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2 Antworten zu Tulpen aus Amsterdam

  1. Harald schreibt:

    Da habt hr aber wirklich Pech gehabt. Wir waren auch schon da – unter der Woche und sehr früh und spät in der Saison. Da waren wir ziemlich alleine unterwegs. Auch bei der Blumenversteigerung hatten wir genug Platz und konnten alles genau verfolgen.
    Liebe Grüße
    Harald

    • dagmar0815 schreibt:

      Ja, da hast Du wohl recht. Von einer Blumenversteigerung haben wir gar nichts mitbekommen, vielleicht sollten wir doch nochmal zu einem günstigeren Zeitpunkt da hin.
      Gruß nach Karlsruhe
      Dagmar

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