Der Dresdner Teller

Nu, gugge… es geht weiter im 6 Köpfe 12 Blöcke Quilt Along mit dem Dresdner Plate. Näherbringen will ihn uns Andrea von der Quiltmanufaktur, und ich finde, das macht sie sehr gut. Die Anleitung ist wie immer ausführlich, verständlich und gut bebildert. Ich finde den Block sehr schön, macht Lust auf einen beherzten Griff in die Stoffkiste. Und es wird eine neue Technik eingeführt, das Applizieren wahlweise mit der Hand oder der Nähmaschine. Wenn es auch eine Schablone für die sogenannten Blades, also die Strahlen dieser Blume (oder die kleinen Krawättchen!) in der Anleitung gibt, so hab ich doch geduldig abgewartet, bis das bei Andrea bestellte Kunststofflineal da war.

Denn ich habe leidvoll erfahren, wieviel besser es sich mit einem guten Lineal arbeitet. Und heute war es soweit: der Dresden Plate wurde in Angriff genommen! Erst die Rechtecke zuschneiden,

(schon ein wenig vorsortieren), dann mit Hilfe des Blade Lineals Krawatten draus gemacht

diese gefalzt, gewendet, gebügelt

zum Kreis zusammengenäht, auf die Basis handgestichelt und zum Schluss das Loch in der Mitte mit einem Kreis verschlossen

Das isser nun, der Teller. Ich gebe zu, ich bin dieses Mal nicht zufrieden mit mir. Nicht mit der Farbwahl, sondern mit der technischen Ausführung. Ich bin nicht wirklich die Handnäherin, manche Stiche sieht man schon sehr deutlich. Und der Kreis in der Mitte war nicht wirklich ein Kreis, sodaß der Deckel notgedrungen ein wenig größer ausfallen musste. Und auch der Deckel schloss sich nicht wirklich zum Kreis, er zeigt eine deutliche Ecke. Naja. Ich nehms als Übung, hab ja noch zwei weitere Quilts in Arbeit, da wirds hoffentlich besser. Vielleicht appliziere ich da mit der Maschine, schaun mer mal. Danke an die 6 Köpfe und vor allem an Andrea für die tolle Anleitung.

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3 Antworten zu Der Dresdner Teller

  1. Andrea schreibt:

    Sei doch bitte nicht so kritisch mit dir! Der sieht ganz wunderbar aus 😉 Anhand deiner Bilder kann man schön der Werdegang erkennen. Besonders das Bild mit den Rechtecken finde ich als Erklärung echt gut – muss ich mir merken 😉

  2. Vera schreibt:

    Ich finde Deinen Teller auch ganz toll! Vieles „schlechte“ sieht nur der Künstler selbst 😉
    Das Mittelteil haben viele „Mitnäher“ aus zwei Kreisen genäht: die Kreise rechts auf rechts zusammengenäht, in einen Kreis vorsichtig einen Schlitz schneiden, durch diesen Wenden und schön glatt bügeln, dann aufnähen. Ich fand diese Idee sehr hilfreich und bei mir hat das gut geklappt.
    Viel Spaß und Zufriedenheit mit den anderen beiden Exemplaren!
    Liebe Grüße,
    Vera

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