September, schon?

Der Sommer war sehr groß, manchmal fast zu groß, aber jetzt neigt er sich doch dem Ende entgegen. Wenn auch die Heckenrosen noch prachtvoll blühen,20150831_200827so fangen doch die Fetten Hennen langsam an, rosa Puder aufzulegen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnd das ist für mich definitiv das Signal für den Herbstbeginn, den Sommer loszulassen und alles ein wenig geruhsamer anzugehen. Im Garten darf jetzt das eine oder andere Beikräutlein wachsen ohne erbarmungslos gejätet zu werden, der Rasen darf auch mal struppig aussehen, wenn die Sonne ihn nicht mehr abtrocknen kann während des Tages, und auf dem Freisitz sammeln sich welke Blätter und Windbruch von der alten Birke. Die Planschbecken der Enkel sind entlüftet und weggeräumt, der Sandkasten dicht gemacht gegen Regen und Katzen, demnächst werden noch die Kürbisse geerntet und der Rhabarber versetzt – und dann ist schon wieder bald die Zeit der Herbststürme, der Schnupfennasen und voreiligen Lebkuchen im Supermarktregal. Die muss ich nicht haben, ich boykottiere sie sogar; aber auf das bunte Herbstlaub freue ich mich, auf Astern und Kastanien in ihren Igelmänteln und im Wind flatternde Drachen. Es gibt so viele schöne Seiten am Herbst, also nicht allzu traurig sein, dass der große wunderbare Sommer bald Abschied nimmt!

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