Rund um Angelbachtal

Heute ging es bei wechselnd bewölktem Himmel und angenehmen Wandertemperaturen ins schöne Kraiachgauer Hügelland, mit Start in Eichtersheim. Wir parkten beim Festplatz und gingen durch den herrlichen Park des WasserschlossesOLYMPUS DIGITAL CAMERA

mit den interessanten Skulpturen des Herrn Goertz, der ja bekanntlich in diesem kleinen Örtchen lebt und arbeitet. Hier kam schon die erste Schikane der Tour, denn wegen der Bauarbeiten an der Straße war das Tor des Schlossgartens gesperrt, wir mussten zurück und einen anderen Ausgang nehmen. Aber das war auch schon der einzige Verirrer, die Tourbeschreibung war sehr eindeutig und die Beschilderung A5 so lückenlos, dass hier wirklich nichts passieren konnte. Die Beschreibung stammt von der Kraichgau Stromberg Touristik, deren Seite durchaus empfehlenswert ist, wenn man sich mal hier aufhält oder wie wir ganz in der Nähe wohnt.

Der Weg führte uns weiter bis zum Ortsende, wo es dann in die Felder Richtung Östringen ging. Hier macht das sanfte Kraichgauer Hügelland seinem Namen alle Ehre:

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Immer geht es leicht auf und ab, manchmal auch nicht ganz so leicht, aber immer bieten sich einem grandiose Ausblicke auf die Umgebung, zum Teil bis in den Odenwald oder den Pfälzer Bergen.

 

 

Und hier sieht man auch schon den Herbst winken: die meisten Felder sind abgeerntet, was noch steht sind Mais oder Welschkorn, wie man bei uns früher sagte, dann natürlich die Winterrüben und siehe da: es wird tatsächlich noch (oder wieder?) Tabak angebaut, der sich ja auf den sandigen Böden der Rheinebene neben dem Spargel sehr wohfühlte. Aber mittlerweile sind wohl Anbauten wie Raps oder Sonnenblumen für Öl und Biomasse rentabler geworden als der Tabakanbau. Schade, ich finde diese Pflanzen sehr schön mit den großen Blättern und den feinen rosa Blüten darüber.OLYMPUS DIGITAL CAMERAAber es gibt auch immer noch Streuobst an den Wiesenrändern, und oft lachten uns kleine

runde Äpfelchen wie diese an:OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

sind sie nicht zum Anbeissen?

 

 

Weiter ging es immer den kleinen Schildchen mit der A5 hinterher,

OLYMPUS DIGITAL CAMERAder Endspurt forderte uns nochmal mit einer etwas bissigeren Steigung heraus. Und nicht wundern, wenn nach dem vermeintlichen Höhepunkt nochmal ein Hügel kommt – das hat die Gegend hier so an sich!

Selbst zurück in Michelfeld, was ja mit Eichtersheim quasi zusammengewachsen ist, war das letzte Stück zum Parkplatz ein leichter Anstieg. Insgesamt war es aber keine Gewalttour, die Wege sehr gut beschrieben und leicht zu gehen, allerdings der größte Teil auf freier Fläche; also eher was für den Spätsommer oder das Frühjahr, bei höheren Temperaturen ist das nicht so angenehm.

 

 

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