Unterwegs auf dem Westwall

OLYMPUS DIGITAL CAMERABei angenehmen 22 Grad machten wir uns auf in die Pfalz nach Schaidt, um mal wieder einen Wandertipp der BNN auszuprobieren. Der Sportplatz war schnell gefunden, aber dann gings schon los. Die Beschreibung war dermaßen schlecht, dass wir uns schon drei Stunden auf dem Sportgelände herumirren sahen, nur weil wir die erste Abzweigung nicht fanden. Und siehe da: es handelte sich um einen Trampelpfad am Tennisplatz entlang. Na gut, hätte man besser beschreiben können. Der Weg, der teilweise auf dem Westwall-Wanderweg entlang führt, war dann aber sehr gut ausgeschildert, als erstes fanden wir die Bildeiche.

Keine Sorge, es waren nur 10 Kilometer zu wandern, also mussten wir uns nicht so beeilen wie das Pärchen hier:OLYMPUS DIGITAL CAMERAIn dieser Gegend gibt es noch sehr viele Zeugen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, Reste von Bunkern und einige Ein-Mann-Bunker. Der hier hat aber nicht gedient….

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Und der Holzkopf hat anscheinend noch nicht gemerkt, dass von Westen außer schlechtem Wetter keine Gefahr mehr droht…

 

 

Der als besonders idyllisch beschriebene Wegabschnitt sollte am immer fröhlich vor sich hin plätschernden Heilbach entlang führen. Auch dieser „Heilbach-Pfad“ war gut ausgeschildert, nur plätschern war leider nicht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Bach war auf der ganzen recht langen Strecke ein brauner Morast, der offensichtlich ganzen Wildscheinheeren zum Suhlen dient,manchmal gab es mehr oder weniger große Pfützen, Brutgebiet von Stechmücken, die sich blutdurstig über uns hermachten. Wedelnd rannten wir also den Pfad entlang, bis das Bachbett wieder trockener und damit schnakenärmer wurde. Schade, dieser Weg ist wirklich sehr idyllisch, immer im Schatten am Bach entlang, also auch im Hochsommer gut zu gehen- wenn die Schnaken nicht wären! Das nächste Mal muss unbedingt Mückenschutz mit in den Rucksack.

 

Im weiteren Verlauf war die Beschreibung leider nicht mehr sehr eindeutig ,um nicht zu sagen grottenfalsch – wir haben trotzdem das Jakobshäuschen gefunden und als fleissige Bookcrosser ein Buch freigelassen. Auch die Turkogräber und die Bismarckeiche waren gut beschildert und mit kurzen, aber interessanten Infotafeln versehen. Wir haben also sogar noch etwas gelernt!

Fazit: eine gemütliche Wanderung ohne Steigungen, die meiste Zeit im Wald, bitte Mückenschutz mitnehmen!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Unterwegs abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s