Der Medicus

Tief beeindruckt kommen wir gerade vom Kino zurück: Der Medicus hatte uns in seinen Fängen! Vom tiefsten Mittelalter in London mit all dem Schmutz und Elend ging es durch die Wüste nach Isfahan. Überwältigende Aufnahmen von Dünen, Landschaft, so weit das Auge reicht, verheerende Sandstürme begleiten den Helden auf seiner Reise ans andere Ende der Welt. Und hier kommt auch die zarte Liebesgeschichte ins Spiel, die nicht fehlen darf: er lernt Rebecca kennen, die jedoch an einen reichen, alten Sack verhökert wurde. Beide überleben den Sandsturm und treffen sich in Isfahan wieder. Hier trifft Rob, der sich mittlerweile als Jude ausgibt, auf den Meister der Medizin, für den er sich auf diesen beschwerlichen Weg begeben hat, Ibn Sina, ein Ben Kingsley, wie man ihn kennt, und keiner wär besser geeignet für diesen in sich ruhenden, weisen und doch wissenhungrigen Menschen, dem es trotzdem nicht an Humor fehlt. Selbst in der Gefängniszelle, den Tod vor Augen, will er wissen, was Rob in der Leiche gefunden hat, die er ohne sein Wissen aufgeschnitten hat. Und diese Aufschneiderei war so echt dargestellt, ich würde zu gern wissen, wieviele Zuschauer da die Augen zugekniffen haben (einer saß neben mir). Aber ich will nicht zuviel erzählen, zum Glück hatte ich dieses Buch schon vor so langer Zeit gelesen, dass ich mich kaum noch an Details erinnern konnte und vermisste so auch nicht das Geringste!
Meine Empfehlung: anschauen!

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